
Zwischen Kreissäge und CNC-Fräse, Messetrubel und moderner Architektur fühlen sie sich wohl, die Abiturienten in der Tischlerlehre. Und das, obwohl die Pläne zunächst völlig andere waren.
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Bild: Stefan Rittmeier mit den Tischler-Auszubildenden Anna-Maria, Kai und Dennis.
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Während seines Zivildienstes hat Dennis Schuler einen Vorgeschmack auf seinen heutigen Traumjob bekommen. Er hat in einem Jugendzentrum gearbeitet und mit seinen Kollegen einiges montiert und gebaut. -

später mal: "Die Selbstständigkeit ist so ein Traum." -

"Wie im Messebau aus Konstruktionsplänen und Bildern im Kopf riesig-aufwändige Bauten aus Holz und anderen Materialien entstehen, ich find's faszinierend." Kai Baumgarten

Später mal:
„Vieles ist möglich und alles denkbar. Ursprünglich hieß mein Ziel nach der Ausbildung 'Feuerwehr'. Heute bin ich mir unsicher und denke, dass ich erst einmal Tischler bleiben möchte und irgendwann vielleicht Holztechnik studiere.“
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Anna-Maria Grüll absolvierte nach dem Abi erst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Schule für Körperbehinderte . „Das hat sich vor allem auch für mich und meine Entwicklung sehr gelohnt. Das anschließende Bauingenieurwesen-Studium war hingegen weniger das, was ich mir darunter vorgestellt habe."
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In ihrer Freizeit kickt Anna für den Linner SV in der Bezirksliga. Für später könnte sich sich beruflich vorstellen, als Ausbilderin zu arbeiten. "Vielleicht in einer Werkstatt, in der gerade auch behinderte Menschen unterstützt werden." 
Im Messebau kommen immer auch Fertigmodule zum Einsatz.
Chef Rittmeier legt allerdings vor allem Wert auf individuelle Gestaltung und Design. "Temporäre Architektur", so das Motto. 
Ohne Teamarbeit läuft's nicht. Dennis und Kai 
Miteinander arbeiten und voneinander lernen - im Tischlerhandwerk. 
Viel Technik und Spezialwerkzeuge werden gebraucht. 
Die Lamellennutfräse im Einsatzgebiet. 
Projektbesprechung.


