
Johanna Zoicas, 25, aus Langenfeld, Steinmetzin und Bundessiegerin im Leistungswettbewerb
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Stein antwortet nicht, Stein liegt eigentlich nur rum - Stein hat kein Herz? Nicht, wenn Johanna sich mal eingehend mit den Brocken beschäftigt hat. Sie haucht ihnen Leben ein, durch sie bekommt Stein eine Funktion, wird Kunst und hat eine Aussage. Klingt philosophisch? Ist es auch. -
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Zwei Bundessieger:
Johanna (Steinmetzin) mit ihrem Kollegen Martin-Francisco Rickert-Ibanez (Steinbildhauer)
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Martin-Francisco Rickert-Ibanez, 26, aus Schwelm, Steinbildhauer und Bundessieger
Geboren ist er in USA, Kalifornien. Danach ging’s für ihn und seine Familie nach Ecuador und irgendwann stand Deutschland auf seiner Liste. »Nach Deutschland bin ich dann allerdings alleine, ohne Familie. Es ging um die Ausbildung.« -

Martin-Franciscos Arbeitgeber heißßt Tony Cragg (www.tony-cragg.com). Ein weltberühmter Bildhauer und Rektor der Kunstakademie Düsseldorf. Unter seinen Fittichen will Martin noch mehr lernen und Erfahrungen sammeln. Dass dies gelingt, keine Frage.

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Hans-Werner Heimbüchel, 23, aus Langerwehe, Steinmetz, Kammersieger 
Das schönste Erlebnis im Leistungswettbewerb: »Das es faire zugeht, Tipps ausgetauscht werden und einer dem anderen hilft. Die Platzierung wird dabei schnell zur Nebensache.«
»Ich möchte vor allem im kaufmännischen Bereich dazulernen. Das braucht man einfach. Auch das gehört zum Beruf.«
Julian Sterzenbach, 23, aus ünster, Steinmetz, Kammersieger 
Mit dem Gesellenabschluss in der Tasche ist Julian los. Raus aus Deutschland, ab über die Alpen und rein in Italien. Der Grund: ein Praktikum. Sein Ziel: Genua. »Hier ist Geschichte. Hier gehören Gemäuer und die Werke der alten Meister zum Stadtbild. Ein Mekka für alle, die mit Stein, Kunst und Restaurierung zu tun haben wollen. Mehr davon«, wie Julian selbst sagt. 
Der Sieg im Leistungswettbewerb passt bestens ins Bild. »Auch das bringt mich weiter.« Wohin? »Ich möchte den Restaurator machen, Erfahrungen sammeln und viel gestalten. Da ist es gut, was vorzeigen zu können.« 
Lioba Wagner, 23, aus Köln, Steinmetzin, Kammersiegerin 
Schön außergewöhnlich, Lioba. Ihr Name stammt aus dem achten Jahrhundert, ihr Beruf ist weitaus älter und ihre Begeisterungsfähigkeit für alles, was Stein ist, ist kaum zu übertreffen. So ist Lioba. Sie liebt was sie macht und macht was sie liebt. 
Lioba. Sie hat mehr Fantasie als andere, ein wenig mehr Talent und einen überaus feinen Sinn für das, was Steine wollen. Lioba jedenfalls schafft es, dass sie leuchten. 
Kai Schräder, 20, aus Steinfurt, Steinbildhauer, Kammersieger 
Steinmetze, so weit das Auge reicht. Kais Vorfahren waren Steinmetze, Kai ist Steinmetz und seine Eltern haben einen eigenen Betrieb. Nach seiner Gesellenprüfung war er gleich für mehrere Monate im Land ‚da Vincis und Michelangelos‘. »In Italien sieht und lernt man ein völlig anderes Steinmetz-Handwerk. Das hat viel mit Kultur, Mentalität und vor allem auch der Tradition zu tun. Als Steinmetz ist Italien ein Muss.« 
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