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Ausbildungsvertrag

Der Vertrag zwischen Ausbildungsbetrieb und Lehrling wird immer schriftlich geschlossen. Sollte einem die Unterzeichnung des Vertrages direkt nach dem Vorstellungsgespräch angeboten werden, so ist es absolut normal, darum zu bitten, ihn mit nach Hause nehmen zu dürfen, um in Ruhe zu lesen.

Der Ausbildungsvertrag muss folgende Angaben enthalten:

-  Art, Inhalt und zeitliche Gliederung der Ausbildung

-  Beginn und Dauer der Ausbildung

-  Dauer der täglichen Arbeitszeit

-  Dauer der Probezeit

-  Höhe der Ausbildungsvergütung

-  Anzahl der Urlaubstage

-  Kündigungsbedingungen

-  Lehrlinge unter 18 Jahre: Die Eltern müssen den Vertrag gleichfalls unterschreiben, damit er gültig ist.

Unnötige Verzögerungen bei der Rücksendung des Vertrages sollte man unbedingt vermeiden. Der Abschluss mehrerer Verträge in unterschiedlichen Betrieben für die gleiche Ausbildungsperiode ist unzulässig und führt zur Ungültigkeit der Verträge. Mit seiner Unterschrift geht man die Verpflichtung ein, das Ausbildungsverhältnis anzutreten.