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Papierkram

Auch wenn man den Ausbildungsvertrag bereits unterschrieben in seiner Tasche hat, ist noch einiges an Papierkram zu erledigen, bevor man voll in die Ausbildung einsteigt.

Krankenversicherung

Mit dem Start in die berufliche Ausbildung ist man selbst verpflichtet, sich gegen die Risiken: Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit, fehlende Altersabsicherung und Arbeitslosigkeit abzusichern. Dafür sollte man sich um den Beitritt zu einer Krankenversicherung kümmern. Mit Beginn der Ausbildung ist man nicht mehr über seine Eltern krankenversichert.

Vergleiche die Leistungen und Beitragssätze der einzelnen Kassen. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge richtet sich nach dem jeweiligen monatlichen Bruttoverdienst.

Sobald man Mitglied bei einer Krankenkasse ist, wird einem eine Krankenversichertenkarte ausgehändigt und ab dem ersten Tag der Ausbildung hat man Anspruch auf sämtliche Kassenleistungen. Die Krankenkasse informiert in der Regel auch direkt den Ausbildungsbetrieb über die Mitgliedschaft. Außerdem beantragt die Krankenkasse alle nötigen Unterlagen für die Rentenversicherung. Sie schickt einem den Sozialversicherungsausweis zu, den man seinem Arbeitgeber aushändigt. Dieser ist auch für die Überweisung der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge zuständig.

 

Ärztliche Bescheinigung

Lehrlinge unter 18 Jahren müssen sich vor Ausbildungsbeginn von einem Arzt untersuchen lassen. Der Ausbildungsbetrieb benötigt eine ärztliche Bescheinigung darüber, dass man gesundheitlich den Anforderungen der Ausbildung gewachsen ist. Der Arzt kann frei gewählt werden. Die Kosten für die Untersuchung trägt das Land. Berechtigungsscheine hierfür gibt es beim Einwohnermeldeamt.

Lohnsteuerkarte

Bereits vor Ausbildungsbeginn sollte man seine Lohnsteuerkarte im Betrieb abgegeben haben. Diese erhält man bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Auf der Lohnsteuerkarte werden vom Arbeitgeber sämtliche Vergütungen eingetragen. Die Lohnsteuerkarte dient als Beleg, um beim Finanzamt nachzuweisen, wie viel man im jeweiligen Jahr verdient hat und welche Abgaben man leistet.

Girokonto

Die Ausbildungsvergütung wird vom Ausbildungsbetrieb in aller Regel auf ein Girokonto überwiesen. Während der Ausbildung ist dies meist gebührenfrei. Infos hierzu bei allen Volksbanken, Sparkassen sowie sonstigen Banken und Geldinstituten. Unbedingt Angebote einholen und vergleichen!