Nach oben

Prüfung

Auszubildende im Handwerk stellen regelmäßig und in unterschiedlichen Prüfungen ihr Können und Wissen unter Beweis. Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfung sind dabei die wohl wichtigsten. Sie werden von der jeweiligen Handwerkskammer oder auch einer von ihr entsprechend beauftragten Innung durchgeführt. Damit es hierbei fair zugeht und für alle möglichst identische und beste Bedingungen herrschen, existieren zahlreiche Regelungen und Vorgaben. Nur so ist gewährleistet, dass jeder auch seine ganzen Talente und Qualifikationen in die jeweilige Prüfung einbringen kann.

So gilt etwa, ...

... dass Auszubildende vor ihrer Gesellen- oder Abschlussprüfung zunächst mindestens eine Zwischenprüfung absolviert haben müssen. Diese findet zumeist gegen Mitte der Ausbildung statt. Weiterhin gelten für die Abschluss- oder Gesellenprüfung - welche man davon absolviert ist vom jeweiligen Ausbildungsberuf abhängig - Vorschriften, die in der Ausbildungsordnung (für jeden Ausbildungsberuf gibt es eine Ausbildungsordnung, die insbesondere das Berufsprofil sowie die Prüfungsanforderungen festlegt) und der Gesellenprüfungsordnung (GPO können sich je nach Kammerbezirk unterscheiden).

In einzelnen Berufen wird auch eine gestreckte Gesellenprüfung durchgeführt. Anstelle der Zwischenprüfung tritt Teil 1 der Gesellenprüfung. Das erzielte Prüfungsergebnis fließt mit 20% bis 40% in das Gesamtergebnis ein. Am Ausbildungsende wird Teil 2 der Gesellenprüfung abgenommen. Dieses Ergebnis wird mit 60% bis 80% angerechnet. Somit setzt sich das endgültige Prüfungsergebnis aus dem Prüfungsleistungen von Teil 1 und Teil 2 zusammen.

Die Anmeldung zur Abschluss- oder Gesellenprüfung ...

... erfolgt durch den jeweiligen Auszubildenden selbst innerhalb bestimmter Fristen und mit den dafür vorgesehenen Formularen. Darüber, dass sich Lehrlinge entsprechend anzumelden haben und wie das Verfahren funktioniert, werden die Lehrlinge jeweils rechtzeitig unterrichtet. Neben dem entsprechenden Anmeldeformular sind folgende Unterlagen beizufügen: letztes Berufsschulzeugnis, Bescheinigung über die Zwischenprüfungsteilnahme, die Berichtshefte und eine Kopie des Ausbildungsvertrags.

Wer seine Prüfung ...

... um sechs Monate vorziehen und damit seine Ausbildungszeit verkürzen möchte, hat auch hierfür Gelegenheit. Voraussetzungen sind: Durchschnittsnote in den berufbezogenen Berufsschulfächern mindesten 2,49 sowie eine entsprechende schriftliche Beurteilung seitens des Betriebs.

Mehr Wissen gibt es hier:

Einen Leitfaden mit einer Menge Wissenswertem über sämtliche Fragen zur Prüfung, dem Ablauf und weiteren Details bietet die Handwerkskammer zu Köln online.

Praxisnahe Antworten auf 58 Fragen rund um die Gesellenprüfung sind auch bei der Handwerkskammer Düsseldorf zu finden.

Persönliche Beratung und noch mehr Fragen zu allen Prüfungen während und nach der Ausbildung beantworten die Ausbildungsberatungen und Prüfungsabteilungen der Handwerkskammern.

Nach oben